Kehrtwende

Nun gibt es doch wieder eine Saisonkarte für die Freibäder in Freiburg

Uwe Mauch

Von Uwe Mauch

Sa, 30. April 2022 um 14:42 Uhr

Freiburg

Zum offiziellen Start in die Freibadsaison wartete Sportbürgermeister Stefan Breiter mit einer Überraschung auf: Die beliebte Saisonkarte ist nun doch zu haben. Von sofort an.

Die kommunale Regio Bäder GmbH hatte die Tarife ohne Saisonkarte vorgesehen. Grund: die Sorge, dass Omikron das Personal dezimiert und deshalb Bäder geschlossen werden müssen – dann wären die Ansprüche der Inhaber von Saisonkarten nicht mehr einzulösen. Auch andere Bäder verfolgen diese Strategie, eine Mehrheit aber hat die Saisonkarte wieder im Angebot.

Doch rechtzeitig zum Saisonstart an diesem Samstag im Strandbad hat Finanz- und Sportbürgermeister Stefan Breiter diese Tarifgestaltung "einkassiert", wie er der BZ mitteilte. "Wir werden die Saisonkarte nun doch wieder einführen." Allerdings könne ein Eintritt nicht garantiert werden, falls neue Corona-Verordnungen Einschränkungen verlangten, zum Beispiel wie in den Vorjahren Obergrenzen für die Zahl der Besucherinnen und Besucher. Dann gelte: "Wer zuerst da ist, kommt rein."

Erwachsene zahlen seit fünf Jahren für die Saisonkarte 90 Euro

Die Preise für die Saisonkarten bleiben unverändert: 90 Euro für Erwachsene, ermäßigt 50 Euro (Kinder und Jugendliche, Schüler, Studierende und erwachsene Freiburg-Pass-Inhaber). Weitere Saisonkarten gibt es für Familien. Sie gelten in allen Freiburger Freibädern. St. Georgen und Lorettobad öffnen in zwei Wochen.

Dass im nächsten Jahr die Preise steigen, ist laut Bürgermeister Breiter bereits absehbar. Die neuen Tarife müssten in den Fachausschüssen des Gemeinderats vorberaten werden. Der Eintritt in die Freiburger Bäder ist seit fünf Jahren stabil.