Nur Netflix hatte Interesse an "Elisa und Marcela"

dpa

Von dpa

Do, 14. Februar 2019

Kino

Die spanische Regisseurin Isabel Coixet hat zehn Jahre gebraucht, um ihren Film "Elisa und Marcela" finanziert zu bekommen. Die Teilnahme des Wettbewerbsfilms bei der Berlinale ist umstritten, da der Streamingdienst Netflix die Vertriebsrechte. Netflix gilt nicht als kinoaffin. Niemand habe sich für ihr Projekt interessiert, sagte Coixet am Mittwoch in Berlin. Dann habe sie eine Produktionsfirma gefunden, die vorschlug, die Idee Netflix zu zeigen. Coixets Drama erzählt in Schwarz-Weiß-Bildern davon, wie sich zwei Frauen um 1900 herum ineinander verlieben.