"Wir haben alle Karten in der Hand"

ch,malx

Von Christian Kramberg & Mark Alexander

Mi, 02. Oktober 2019

Lahr

BZ-INTERVIEW mit Markus Ibert, dem Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl / Beim Thema Flugplatz, Ansiedlungen und Fliegen sieht er keinen Zeitdruck.

LAHR. Chinesische Investoren, die Entwicklung des Flugplatzes und das geplante Güterverkehrszentrum waren einige der Themen, über die die BZ-Redakteure Christian Kramberg und Mark Alexander mit dem Oberbürgermeisterkandidaten Markus Ibert gesprochen haben.

BZ: Haben Sie nach dessen Wahlempfehlung für Christine Buchheit noch einmal mit Guido Schöneboom gesprochen?

Ibert: Davor ja, danach nicht mehr.

BZ: Waren Sie sehr überrascht von Schönebooms Entscheidung?

Ibert: Ja. Ich gehe aber davon aus, dass sich die Wählerinnen und Wähler grundsätzlich eine eigene Meinung bilden. Die Rückmeldung, die wir auf der Straße und an den Haustüren bekommen haben, war, dass sich die Menschen nicht von Wahlempfehlungen vorschlagen lassen wollen, was sie wählen sollen. Ich glaube nicht, dass diese Empfehlung wahlentscheidend ist. Ich für meinen Teil bin nach wir vor bereit, mit Guido Schöneboom als Ersten Bürgermeister zusammenzuarbeiten.

BZ: Sie werden von CDU und FDP offiziell unterstützt. Ist es ein Nachteil, dass Sie auf das bürgerlich-konservative Lager festgelegt sind?

Ibert: Ich sehe mich nach wie vor als Kandidat der Mitte. Mir kommt nach meinen Rückmeldungen zugute, dass ich parteilos bin. Ich möchte für alle Menschen da und von Parteien unabhängig sein.

BZ: Das Interesse chinesischer Investoren am Flughafenbetrieb war ein Thema im Wahlkampf. Sie haben sich klar gegen einen Verkauf ausgesprochen, später auch gegen die Verpachtung. Wie sehr waren Sie als IGZ-Chef in die Gespräche und Verhandlungen mit den chinesischen Interessenten involviert?
Ibert: Ich bin seit vielen Jahren als IGZ-Geschäftsführer in die Gesamtentwicklung des Flughafenareals involviert, auch in die Gespräche mit ...

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