"Die eigentliche Integrationsarbeit fängt erst an"

Barbara Puppe

Von Barbara Puppe

Fr, 02. Juni 2017

Offenburg

Kirchenbeauftragte für Flucht und Migration im Evangelischen Kirchenbezirk Ortenau ziehen Bilanz / Nach der Nothilfe kommen die eigentlichen Herausforderungen.

OFFENBURG/ORTENAU. "Unsere Stellen braucht es noch in zehn Jahren", sagt Katharina Lindner. Die Religions-und Sozialpädagogin ist eine von mehreren Kirchenbeauftragten für Flucht und Migration im Evangelischen Kirchenbezirk Ortenau. Die eigentliche Integrationsarbeit fange erst an, vorher sei es Nothilfe gewesen.

24 Stellen eingerichtet
Die Integrationsarbeit für und mit Flüchtlingen sei nicht mehr von dem Gedanken motiviert: "Wir nehmen euch an die Hand", sondern es gehe um Förderung, Kompetenzerhöhung, Bildung und Begegnung, aber auch um Aufarbeitung von Fluchterfahrungen und interreligiösen Dialog. Inzwischen hätten sich die Helferkreise ausgebreitet und vernetzt, Freundschaften seien entstanden. Gerade in Dörfern spielten gemeinsame Feste und Vereinszugehörigkeit eine wichtige Rolle. Eine Gruppe von vier Geflüchteten war kürzlich in Berlin beim zum evangelischen Kirchentag.

Um die Flüchtlingsarbeit zu intensivieren und die Kirchenbezirke sowie Kirchengemeinden in ihren Aktivitäten ...

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