Keiner regierte länger als Heitz

Hubert Röderer

Von Hubert Röderer

Fr, 08. Oktober 2010

Offenburg

Zum neunten Mal nach dem Krieg wählt Offenburg einen OB.

OFFENBURG. Am Sonntag findet die neunte Oberbürgermeisterwahl nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Angesichts eines lauen Wahlkampfes droht eine nur mäßige Wahlbeteiligung. Die 49,06-prozentige Beteiligung von 2002 wären diesmal wohl ein Top-Ergebnis – kein Wunder, bei lediglich zwei Kandidaten, Edith Schreiner und Norbert Kudlik, denen nun wirklich nicht gleiche Siegchancen attestiert werden. Wie sahen die OB-Wahlen früherer Jahre aus? Ein paar Stationen:

1948: Nach Ludwig Heß, Gustav Weghaupt und Gustav Ernst war Rudolf Moßbrugger nach dem Zweiten Weltkrieg Offenburgs viertes Stadtoberhaupt, das von den Besatzungsmächten in das Amt berufen wurde. Er blieb es aber nur für wenige Monate, denn am 19. Dezember 1948 standen die ersten Wahlen für das wiedergeschaffene Oberbürgermeisteramt an. Moßbrugger kandidierte nicht, er sollte aber noch über Jahrzehnte Mitglied des Gemeinderats bleiben. Kandidaten waren Walther Blumenstock und Karl Heitz. Doch nicht die ...

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