Im Umgang mit Kindern

Wie sollen Schulen und Eltern auf Terrorangst reagieren?

Christine Storck

Von Christine Storck

Mi, 13. Januar 2016 um 18:34 Uhr

Offenburg

Die Attentate von Paris, die Messerattacke einer ehemaligen Oken-Schülerin auf ihren früheren Lehrer, ein spät aufgelöster Amok-Alarm an der Waldorfschule: Wie sollen Schulen reagieren? Psychologin Anke Precht im Interview.

BZ: Fast täglich hört und sieht man Berichte über Anschläge, Gewalt, polizeiliche Ermittlungen und Verdachtsmomente. Wie viel sollen oder dürfen Kinder davon mitbekommen?

Precht: Kinder sollen wissen, was politisch und sozial in ihrer Umgebung passiert. Die Welt ist vernetzt, Kinder haben Freunde aus aller Herren Länder, die meisten informieren sich über Radio und die digitalen Medien sowieso. Besser ist es also, die Eltern üben einen Einfluss aus und filtern. Vor Bildern sollte man Kinder schützen. Sie wirken emotional viel stärker als das, was gesagt wird und können leicht traumatisieren.

BZ: Ist es besser, alle Fakten zu thematisieren oder nur das Nötigste zu erwähnen?

Precht: Kinder müssen nicht wissen, wie die Opfer ...

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