Lahr

Parkplätze im Seepark: Stadt äußert sich zur Kritik

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 26. März 2020 um 19:36 Uhr

Lahr

Die intensive öffentliche Diskussion zeige, dass der Seepark den Lahrern besonders wichtig ist, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Parkplätze sollen demnach nur in einem kleinen Teil des Parks entstehen.

Die Stadt halte daran fest, den Park als Naherholungsgebiet zu nutzen. Lediglich im nördlichen Bereich direkt hinter der Unterführung könnten Stellplätze eingerichtet werden. "Keinesfalls sollen Kraftfahrzeuge in den Seepark oder gar ans Haus am See oder zum See fahren können", schreibt die Stadt.

Ursprünglich sollte eine Gemeinderatsvorlage zu diesem Thema in die Sitzung am 23. März eingebracht werden, teilt die Stadt mit. Das habe sich verzögert, weil "sich die Verwaltung noch in Verhandlungen mit einem möglichen Pächter befindet und die Frage der Parkplätze dort eine besondere Rolle spielt". Durch die Entwicklungen, die dem Coronavirus geschuldet sind, wurde das Thema nicht ausführlich behandelt. Stattdessen hat der Gemeinderat mit knapper Mehrheit beschlossen, dass Oberbürgermeister Markus Ibert darüber entscheiden kann (die BZ berichtete).

Zustimmung erst, wenn Pachtvertrag unterschrieben ist

Ibert betont erneut, dass er den Parkplätzen erst zustimmen werde, wenn der Pachtvertrag unterschrieben ist. "Es war nie die Absicht der Verwaltung oder von mir selbst, den Ortschaftsrat von Mietersheim und den Gemeinderat in dieser wichtigen Frage nicht einzubeziehen. Man müsse nun weiterarbeiten und Entscheidungen treffen, damit nach der Corona-Krise ein gastronomisches Angebot im Seepark entstehen kann.

Vorschläge sollen dem Ortschaftsrat vorgelegt werden

Die Verwaltung werde weitere Gestaltungsvorschläge für den Parkplatz ausarbeiten. Diese Gestaltungsvorschläge werden dann dem Ortschaftsrat Mietersheim – über die Ortsvorsteherin – zur Anhörung und Beratung vorgelegt, heißt es. Der Ortschaftsrat hatte kritisiert, dass er keine Empfehlung zum Thema abgeben konnte. Auch der Gemeinderat soll eingebunden werden, bevor der Oberbürgermeister entscheidet.