Pluralismus und Abschottung

Toni Nachbar

Von Toni Nachbar

So, 19. Mai 2019

Freiburg

Der Sonntag Die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung ist Thema einer Diskussion in Freiburg.

Die Interpretation der jüngsten "Mitte-Studie" der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung ist umstritten. So kritisiert der ehemalige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel ihre im Titel geäußerte These, die politische Mitte in Deutschland sei von Rechtspopulismus infiziert, vehement. Die Ergebnisse der Studie sind am Donnerstag Thema einer Podiumsdiskussion in Freiburg.

Die sogenannten Mitte-Studien der in Bonn ansässigen Friedrich-Ebert-Stiftung versuchen seit 2002 die politischen und sozialen Einstellungen der Bundesbürger zu analysieren. Die jüngste Studie trägt die Überschrift "Verlorene Mitte" und hat harsche Kritik provoziert. Und es ist keineswegs ohne Brisanz, dass ausgerechnet der ehemalige Bundesaußenminister und SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel den ihm eigentlich politisch nahestehenden Verantwortlichen der Studie "Unwissenschaftlichkeit" und tendenziöse Absichten unterstellt. Weniger überraschend ist, dass auch aus der CDU gegen die Studie polemisiert wird. ...

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