PRESSESTIMMEN

afp

Von afp

Mi, 18. März 2020

Pressestimmen

Kein Chaos säen

Die "Frankfurter Allgemeine" schreibt über die Verhandlungen zwischen Merkel, Macron und Erdogan in der Flüchtlingsfrage:

"Die EU hat 2016 ein Abkommen mit Ankara geschlossen, das der Türkei finanziell unter die Arme greifen soll; im Gegenzug hat sich diese dazu verpflichtet, den Strom nach Westen aufzuhalten. Wenn Erdogan heute dieses Abkommen für unausgewogen hält, kann und muss man darüber reden. Aber er sollte Menschen nicht in eine Lage bringen, von der er weiß, dass sie großes Leid bedeutet. Wenn er Hilfe braucht, sollte er nicht Chaos säen."

Breite Mehrheit

Der "Tagesspiegel" zur Entscheidung von Israels Präsidenten Rivlin, Oppositionsführer Gantz statt Wahlsieger Netanjahu mit der Regierungsbildung zu beauftragen:

"Der jüdische Staat hat sich abgeschottet, es gelten restriktive Regeln für den Alltag. Israel ist in Quarantäne. Deshalb muss Gantz bei seinen Sondierungsgesprächen genau darauf achten, sich eine breite Mehrheit zu verschaffen. Das ist vonnöten, um sich Rückhalt für womöglich noch drastischere Maßnahmen zu sichern. "