Rat stimmt Bilanz zu

Ruth Seitz-Wendel

Von Ruth Seitz-Wendel

Mi, 05. August 2020

Riegel

Eröffnungsbilanz über das Vermögen der Gemeinde Riegel steht.

Als "großen Tag" für Kämmerer Volker Hog bezeichnete Bürgermeister Daniel Kietz in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Vorlage des Eröffnungsbilanz im Rahmen des Neuen Kommunalen Haushaltsrechts. Für die Rechnungsämter und ihre Mitarbeiter hatte die Umstellung jede Menge Arbeit und Schulungen mit sich gebracht. Das neue Haushaltsrecht und die damit verbundene neue Buchführung soll eine größere Transparenz und eine vollständige Darstellung der Finanzdaten ermöglichen, zu betriebswirtschaftlichem Denken anregen und für eine bessere Vergleichbarkeit sorgen, betont das Rechnungsamt im Vorwort des Berichts.

Die Eröffnungsbilanz ist nun das Ergebnis der Vermögensbewertung und gibt detailliert Auskunft darüber, wie sich das Vermögen der Gemeinde darstellt. Volker Hog erläuterte die Bilanz und die Vorgehensweise der Verwaltung. Festgehalten und bewertet wurde unter anderem alles, was sich im Eigentum der Gemeinde befindet – von den Maschinen im Bauhof über die Grundstücke und Immobilien bis hin zu den Kunstgegenständen. Für die Erfassung des kommunalen Vermögens wurden fünf Arbeitspakete geschnürt, die Gebäude und der Komplex Infrastruktur seien von einem Büro erarbeitet worden.

Das Basiskapital der Gemeinde liegt bei rund 43 Millionen Euro. Nur wenn dieses Kapital für künftige Generationen erhalten bleibe, handle die Gemeinde nachhaltig und generationengerecht, betonten der Bürgermeister und der Kämmerer.

Daniel Kietz dankte Kämmerer Volker Hog und seinen Mitarbeitern für die "geräuschlose Umstellung" auf das neue Haushaltsrecht neben all der anderen Arbeit. Der Rat stimmte der Eröffnungsbilanz einstimmig zu.

Lärmaktionsplan wird fortgeschrieben

Das Ingenieurbüro Misera aus Freiburg wird den Lärmaktionsplan der Gemeinde wie vom Gesetz gefordert für die kommenden fünf Jahre fortschreiben. Kostenpunkt: rund 11 600 Euro. Die Gemeinden seien verpflichtet, den Plan alle fünf Jahre fortzuschreiben, betonte Hauptamtsleiter Jens-Uwe Mönch in der Gemeinderatssitzung. Es gehe darum, dass die Menschen möglichst ohne viel Lärm leben können.