Rundum aufgefrischt

Hans-Henning Kiefer

Von Hans-Henning Kiefer

Sa, 08. Februar 2020

Auto & Mobilität

MODELLPFLEGE: Mazda2.

Rund fünf Jahre nach dem Debüt der dritten Generation des Mazda2 und zum 100. Geburtstag des japanischen Autobauers haben Designer und Ingenieure den Kleinwagen umfassend technisch und optisch aufgefrischt. Reduziert wurde das Motorenangebot – es gibt nun nur noch einen Vierzylinder-Benziner mit 1,5 Liter Hubraum und wahlweise 55 kW/75 PS oder 66 kW/90 PS. Die Kraft wird über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und in der stärkeren Version wahlweise mittels einer sechsstufigen Wandlerautomatik übertragen. Beide Motoren (mit Schaltgetriebe) erhalten ab Werk ein Mild-Hybrid-System bestehend aus einem riemengetriebenen 22,5 Volt Starter-Generator und einem Kondensator als Stromspeicher.

Eine zu Testzwecken bereit gestellte 90-PS-Variante zeigt: Das Mild-Hybrid-System sorgt dank dem Speicher für Bremsenergie für einen geringeren Verbrauch gegenüber dem Vorgänger und für extra Power beim Beschleunigen sowie einen extrem schnellen und leisen Motorstart. Der Verbrauch (nach NEFZ) des Mazda2 beläuft sich in den Versionen mit manuellem Getriebe in beiden Leistungsstufen auf niedrige 4,1 Liter Superbenzin auf 100 km, was einem CO2-Ausstoß von lediglich 94 g/km entspricht.

Erstmals im Mazda2 ist ein LED-Lichtsystem verfügbar, ebenso wie ein Head-up-Display. Verändert wurde auch das Erscheinungsbild des Mazda2 durch einen neuen Frontgrill und Frontschürze sowie eine neue Heckschürze. Die Preise für den in vier Ausstattungsvarianten lieferbaren Mazda2 starten bei 14 190 Euro.