Geistiges Eigentum für alle

Thomas Goebel

Von Thomas Goebel

Sa, 10. Dezember 2016

Bildung & Wissen

Wissenschaftstexte sollen im Internet frei zugänglich werden – dagegen wehren sich manche Autoren /.

Die Universität Konstanz verletze geistiges Eigentum und greife in die Wissenschaftsfreiheit ein: Diese Vorwürfe sind von großem Kaliber. Erhoben werden sie ausgerechnet von Konstanzer Juraprofessoren, die im November gemeinsam mit Kollegen aus anderen Fachbereichen ihre eigene Hochschule verklagt haben. Grund für den spektakulären Streit ist ein spröde klingendes Schriftstück: Die "Satzung zur Ausübung des wissenschaftlichen Zweitveröffentlichungsrechts" der Universität Konstanz vom 10. Dezember 2015.

Das Thema, um das es dabei eigentlich geht, heißt "Open Access" (deutsch: freier Zugang), es bewegt seit Jahren – nicht nur – die Wissenschaft und wird auf europäischer Ebene diskutiert, aber eben auch an jedem forschenden Institut oder Seminar an den Hochschulen. Der Grundgedanke dahinter ist ebenso einfach wie naheliegend: Wenn Forschung mit öffentlichem Geld finanziert wird, dann sollte die Öffentlichkeit auch freien Zugang – Open Access – zu den Ergebnissen dieser Forschung haben. Dass die Umsetzung dieses ...

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