Konkreter Verdacht im Freiburger Rathaus

Rechtsamtsleiter über Korruption: 100-prozentige Sicherheit gibt es nicht

Sina Schuler

Von Sina Schuler

Sa, 21. September 2019 um 11:55 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Ein Rathaus-Mitarbeiter soll einer Elektrofirma Aufträge zugeschachert haben, die Stadtverwaltung selbst deckte den Fall auf. Wie der Mann offenbar betrügen konnte – und wie er auffiel.

Ein Rathaus-Mitarbeiter soll eine Firma bei Auftragsvergaben bevorzugt haben. Aufgedeckt hatte das die Stadtverwaltung selbst. Matthias Müller, Leiter des städtischen Rechtsamts, spricht im Interview mit Sina Schuler darüber, was getan wird, um Korruption vorzubeugen – und warum die Mechanismen im aktuellen Fall funktioniert haben.
BZ: Herr Müller, was tut die Stadt, um Korruption vorzubeugen?
Müller: Wir haben seit vielen Jahren ein umfangreiches System zur Korruptionsprävention. Vergaben werden sehr detailliert bearbeitet. Natürlich gibt es auch ein Vier-Augen-Prinzip, in kniffligen Fragen wird sowieso das Rechtsamt eingebunden. Zudem kontrolliert das Rechnungsprüfungsamt immer wieder bestimmte Vorgänge. Unsere Regeln zur Korruptionsprävention werden laufend aktualisiert, für Führungskräfte gibt es ein Merkblatt, das versucht, das Thema konkret zu machen: Worauf muss ich achten? Was ...

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