Leicht angestaubter Pionier

Britta Schultejans

Von Britta Schultejans (dpa)

Do, 12. September 2019

Wirtschaft

Reformhäuser haben Mühe, sich gegenüber Drogerien und Bio-Läden zu behaupten.

BRUCKMÜHL/MÜNCHEN. Wer sich vor 20 Jahren vegan ernähren wollte, kam am Reformhaus nicht vorbei. Diejenigen, die auf glutenfreie Lebensmittel angewiesen waren oder einfach ganz besonders gesundheitsbewusst leben wollten, auch nicht. Inzwischen ist all das im Mainstream angekommen. Gesunde Ernährung und Bio-Lebensmittel sind ein ungebrochener Trend. Doch ausgerechnet die Pioniere von einst profitieren wenig davon.

In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Zahl der Reformhäuser in Deutschland nach Angaben der Reformhaus-Genossenschaft mehr als halbiert – von 2800 auf heute rund 1200 Läden. 900 davon sind reine Reformhäuser, 300 beispielsweise Apotheken, die als Lizenznehmer gleichzeitig Reformhäuser sind und über ein entsprechendes Sortiment verfügen. Der Branchenumsatz liegt bei rund 670 Millionen Euro pro Jahr. "Das Reformhaus geriet Stück für Stück ein bisschen in Vergessenheit", sagt Genossenschafts-Vorstand Rainer ...

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