Jugendliche lernen für ihr Leben

Martina Proprenter

Von Martina Proprenter

Fr, 20. April 2012

Rheinfelden

In der Trainingswohnung üben 55 Schüler der Berufsschulklasse der Karl-Rolfus-Schule, den Alltag selbständig zu bewältigen.

HERTEN. In der Küche werden Zutaten für einen Kuchen abgemessen, während im Nebenraum Konfetti zusammengefegt wird. Immer wieder ist zu hören "Babora, beeil dich". Eigentlich eine typische Szene, wie sie in jeder WG vorkommen kann, mit dem kleinen Unterschied: Die Wohnung in der Augsterstraße wird von 55 Schülern und Schülerinnen der Berufsschulklasse der Karl-Rolfus-Schule abwechselnd genutzt. In der Trainingswohnung lernen die behinderten Jugendlichen, selbstständig ihren Alltag zu bewältigen, soweit es möglich ist. Für jeden Schüler werden individuelle Lernvorgaben und Ziele erarbeitet.

"Früher war der Grundgedanke, wir nehmen den behinderten Menschen alle schwierigen Aufgaben ab, weit verbreitet", erklärt Konrektor Thomas Mürle. 2008 gründete er deshalb im Kollegenkreis der Karl-Rolfus Schule eine AG, um ein Konzept zu entwickeln, wie Schüler möglichst realitätsnah auf ein Leben nach der Schulzeit vorbereitet werden.

Das Haus in der Augsterstraße, in der sich die Trainingswohnung befindet, gehört dem St. Josefshaus, das Träger der Schule ...

BZ-Archivartikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 15 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ Plus und BZ-Archivartikeln.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 15 Artikel pro Monat kostenlos
  • Exklusive BZ Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archivartikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ