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Ruthenium 106

Russische Regierung schweigt weiter über möglichen Atomunfall

Christopher Ziedler
  • So, 15. April 2018, 20:30 Uhr
    Ausland

     

Die Bundesregierung geht davon aus, dass es in Russland einen Atomunfall gegeben hat. Denn Spuren des Isotops Ruthenium 106 sind vor einem halben Jahr in ganz Europa gemessen worden.

In Russland könnte es einen ähnlich sc...urz nach dem Beinahe-GAU im Jahr 1979.  | Foto: ImageForum
In Russland könnte es einen ähnlich schweren Atomunfall gegeben haben wie seinerzeit in Harrisburg im US-Bundesstaat Pennsylvania. Das Bild zeigt das Akw bei Harrisburg kurz nach dem Beinahe-GAU im Jahr 1979. Foto: ImageForum
Weil das Isotop Ruthenium 106 in der Natur nicht vorkommt, sondern bei der Kernspaltung von Uran oder Plutonium entsteht, geht die Bundesregierung davon aus, dass es Ende September vergangenen Jahres zu einem Atomunfall der dritthöchsten Kategorie gekommen ist.
Woher das Ruthenium 106 stammt, ist unklar
Ein Unfall der dritthöchsten Kategorie wäre nicht vergleichbar mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 in der Sowjetunion oder im japanischen ...

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