SAGEN SIE MAL ...: Eine Stiftung für die Idee der Pflegebegleitung

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Do, 03. April 2014

Freiburg

BZ-FRAGEBOGEN,ausgefüllt von Waltraud Söhngen-Keller (59), Leiterin des Netzwerks Pflegebegleitung Freiburg.

WIEHRE (cfr). Das Wichtigste in ihrem Job, sagt Waltraud Söhngen-Keller, ist die Kunst des Zuhörens. Die 59-Jährige stammt aus dem Siegerland, hat Kauffrau gelernt und Verwaltung studiert und kam nach mehreren Stationen unter anderem in Köln und Bonn schließlich 2006 nach Freiburg. Hier war sie 2008 Mitbegründerin des Netzwerks Pflegebegleitung Freiburg, das sie heute leitet und koordiniert. Sie bietet "Heiteres Gedächtnistraining" und Atem-Yogakurse an. Söhngen-Keller hat einen erwachsenen Sohn und lebt in der Wiehre.

Was ist die Aufgabe des zwölfköpfigen Teams der Pflegebegleitung?
Wir begleiten pflegende Angehörige, also Menschen, die für andere da sind.

Besteht da ein besonderer Bedarf?
Absolut. Diese Menschen fragt quasi nie jemand, wie es ihnen geht, wie viel Zeit für sie selber bleibt, oft wird ihre Arbeit nicht ausreichend gewürdigt. All das tun wir. Wir setzen uns hin, fragen nach, und wir hören vor allem zu.

Wie höre ich jemandem gut zu?
Indem Sie absichtslos zuhören. Nicht erzählen, was Sie in dieser ...

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