Forschungsprojekt rund um Bio-Kohle

Gabriele Hennicke

Von Gabriele Hennicke

Mi, 11. Mai 2016

Sasbach

Dreijähriger Versuch im ökologischen Weinbau in Jechtingen.

SASBACH-JECHTINGEN. Führt die Anwendung von Holzkohle im Weinbau dazu, dass weniger Nitrat ins Grundwasser gelangt? Dieser Frage geht die promovierte Forstwissenschaftlerin Carola Holweg nach, die sich auf Nachhaltigkeits-Projekte spezialisiert hat. Wie lassen sich die Böden im ökologischen Weinbau verbessern und damit bessere Erträge erzielen? Diese Frage beschäftigt Winzer Norbert Helde aus Jechtingen, seit er sein Wein- und Sektgut 1990 auf ökologischen Weinbau umgestellt hat. In Jechtingen startet nun ein dreijähriges Projekt mit Bio-Kohle.

Arbeitseinsatz im Gewann Hasloch in der Jechtinger Lage Steingrube. Hier am Südwesthang des kleinen Winzerdorfes gibt es jahrhundertealte Weinterrassen mit tiefgründigen Böden, ideal für weiße Rebsorten wie Grauburgunder, Weißburgunder, Chardonnay und Müller-Thurgau. Unterhalb einer bereits bestehenden Grauburgunder-Fläche soll auf 18 Ar ebenfalls Grauburgunder angepflanzt werden. Die Fläche wird komplett neu angelegt. Norbert Helde und seine Mitarbeiter sind gerade am Fluchten, am Vermessen der Fläche. Sie messen, wie viele Rebzeilen sie anlegen können, und legen den ...

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