Bundesliga

SC Freiburg lässt gegen Werder Bremen zwei Punkte liegen

bz, dpa

Von BZ-Redaktion & dpa

Sa, 17. Oktober 2020 um 17:25 Uhr

SC Freiburg

Trotz engagierter Leistung gelingt es dem SC Freiburg nicht, gegen den SV Werder Bremen über ein 1:1 (1:1) hinauszukommen. Lienhart hatte den Sportclub in Führung geschossen, Bremen traf durch Füllkrug.

Am 4. Spieltag der Bundesligasaison trennen sich der SC Freiburg und Werder Bremen mit 1:1. Die Freiburger waren dabei über weite Strecken das spielbestimmende Team, schafften es aber nicht, hochkarätige Chancen zu generieren. Der Österreicher Philipp Lienhart (15. Minute) hatte die Gastgeber zunächst mit seinem ersten Bundesliga-Tor in Führung gebracht. Kurz darauf erzielte Niclas Füllkrug (25.) per Foulelfmeter noch vor der Halbzeit den Endstand.

Freiburg steht im Tabellenmittelfeld

Die Freiburger stehen nach ihrem zweiten Remis in dieser Spielzeit ebenso wie die Bremer im Mittelfeld der Tabelle. Für das etwas bessere Team von Trainer Christian Streich wäre aber mehr drin gewesen.

Die Gäste legten im Breisgau einen schwachen Start hin. Nach einer Viertelstunde hätte Theodor Gebre Selassie die Freiburger fast per Eigentor in Führung gebracht, Torwart Jiri Pavlenka lenkte den Abpraller gerade noch ins Aus. Doch beim anschließenden Eckball wurde Werder bestraft. Lucas Höler legte die Flanke im Strafraum quer auf Lienhart, der aus kurzer Distanz sein erstes Bundesliga-Tor im 51. Spiel erzielte.

Freiburgs Treffer wird aberkannt

Auch ohne die kurzfristig wieder ausgeladenen 3800 Zuschauer entwickelte sich in der Folge eine muntere Partie. Nur fünf Minuten später traf Jonathan Schmid zum vermeintlichen 2:0 für Freiburg. Weil Vorlagengeber Roland Sallai aber zuvor knapp im Abseits gestanden hatte, griff Videoassistentin Bibiana Steinhaus ein. Schiedsrichter Christian Dingert nahm das Tor zurück. Wieder nur fünf Minuten danach traf Füllkrug dann etwas überraschend für die zuvor schwachen Bremer per Elfmeter. Zuvor hatte Nicolas Höfler im Strafraum Leonardo Bittencourt klar gefoult, dieser Szene war ein Fehler im Aufbauspiel von Torschütze Lienhart vorausgegangen.

Füllkrug hat damit nach vier Spieltagen bereits vier Treffer auf dem Konto und damit so viele wie in der gesamten vergangenen Spielzeit. Von dieser katastrophalen Vorsaison war Werder spätestens nach dem Ausgleich kaum noch etwas anzusehen. Zwar drängten auch die Freiburger auf den Sieg und vergaben gute Chancen durch Nils Petersen (52.) und Schmid (73.). Doch auch Kohfeldts Mannschaft bekam ihre Gelegenheiten: Bittencourt (61.) frei vor dem Tor per Kopf und der eingewechselte Kevin Möhwald (64.) ließen sie jedoch aus.

Freiburg drängt, trifft aber nicht

Gegen Ende der 90 Minuten drängten die Freiburger auf den erneuten Führungstreffer – allein, es wollte nicht klappen. Gute Ansätze der Freiburger mündeten häufig in Sackgassen.