Überraschungs-Transfer

SC-Freiburg-Torhüter Alexander Schwolow wechselt zu Hertha BSC

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 04. August 2020 um 15:04 Uhr

SC Freiburg

"Es war eine Erfolgsgeschichte": Alexander Schwolow, der langjährige Stammtorhüter des Fußball-Erstligisten SC Freiburg, wechselt zu Hertha BSC. Das bestätigte der Sportclub der BZ.

Seit Dienstag, 14.59 Uhr, ist es offiziell: Der SC Freiburg gibt bekannt, dass der 28-Jährige künftig in der deutschen Hauptstadt das Tor hüten wird.

Schwolow kam bereits als Jugendlicher in die U 16 der Freiburger Fußballschule und wurde 2011 mit den A-Junioren des SC deutscher Pokalsieger. In der Saison 2013/2014 feierte er sein Bundesliga-Debüt in der Profimannschaft. In der darauffolgenden Spielzeit wechselte er auf Leihbasis nach Bielefeld und stieg mit der Arminia als Drittligameister in die zweite Bundesliga auf.

Vier Spielzeiten Stammtorhüter

Nach seiner Rückkehr zum Sport-Club feierte er mit dem Team 2016 als Stammtorwart die Meisterschaft und den Aufstieg in die erste Bundesliga. In den vergangenen vier Erstliga-Spielzeiten war Schwolow die Nummer eins beim SC. Insgesamt trug der 28-Jährige in 166 Profi-Pflichtspielen das SC-Trikot. Nur Richard Golz und Günther Wienhold kommen nach Angaben des Sportclubs auf mehr Einsätze im Freiburger Tor.

"Ein absoluter Leistungsträger" Jochen Saier
"Alex war in den zurückliegenden Jahren ein absoluter Leistungsträger und hatte dank seiner Konstanz großen Anteil am gemeinsamen Erfolg. Sein Weg aus der Fußballschule bis hin zum Bundesligatorhüter war eine Erfolgsgeschichte", sagte Vorstand Jochen Saier in einer Mitteilung des SC Freiburg.

"Nach seiner Vertragsverlängerung im vergangenen Jahr war für uns klar, dass wir Alex bei stimmigen Rahmenbedingungen aufgrund des gemeinsamen Weges und der gewachsenen Verbundenheit bei einem Wechselwunsch keine Steine in den Weg legen würden. Wir wünschen Alex alles Gute in der Hauptstadt und freuen uns auf die kommenden Duelle."

Alexander Schwolow selbst sagte laut SCF: "Der Sport-Club ist mehr als nur meine fußballerische Heimat. Hier habe ich meine Ausbildung genossen, hier habe ich mich mit viel Vertrauen und Rückendeckung zum Bundesliga-Torwart entwickelt und hier habe ich viele enge Beziehungen auch außerhalb des Platzes geknüpft. Ich möchte den Trainern, Mitspielern, Mitarbeitern und Fans für die vergangenen zwölf Jahre Danke sagen und gehe mit mehr als einem weinenden Auge."