"Subtile Form der Selbstversklavung"

Martin Bräutigam

Von Martin Bräutigam

Mi, 29. September 2010

Schach

Robert von Weizsäcker möchte Präsident der Europäischen Schach-Union werden – und Anatoli Karpow will Weltverband führen.

BERLIN. Eigentlich hat Robert von Weizsäcker genug zu tun. Er lehrt als Professor für Volkswirtschaftslehre in München, ist Präsident des Deutschen Schachbundes und in seiner Freizeit spielt er selber das Spiel, das er einst vom Vater, dem früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, erlernt hat. Zum Beispiel grübelt von Weizsäcker derzeit fast täglich für das deutsche Fernschach-Nationalteam an zwölf Partien gleichzeitig. "Eine subtile Form der Selbstversklavung", sagt er. Trotz alledem bewirbt er sich am heutigen Mittwoch um ein weiteres Amt: Er will im sibirischen Chanty Mansijsk, wo gerade die 39. Schacholympiade läuft, zum Präsidenten der Europäischen Schach-Union (ECU) ...

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