Zwischenfrüchte sollen Nitrat zu Leibe rücken

Jutta Schütz

Von Jutta Schütz

Mo, 30. Oktober 2017

Schliengen

Derzeit werden auf Äckern, Wiesen und in Rebanlagen in Wasserschutzgebieten bei Schliengen, Efringen-Kirchen und Rümmingen erneut Bodenproben gezogen.

SCHLIENGEN/EFRINGEN-KIRCHEN. Was bringt der Zwischenfruchtanbau für die Verringerung der Nitratwerte im Boden? Derzeit werden wieder auf Äckern, Wiesen und in Rebanlagen in Wasserschutzgebieten bei Schliengen, Efringen-Kirchen und Rümmingen Bodenproben gezogen. Wichtig sind die Ergebnisse für die Trinkwasserqualität in den beprobten Bereichen. Geringe Jahresniederschläge sowie der intensive Spargel- und Erdbeeranbau im Bereich von Schliengen/Steinenstadt sowie der Gemüseanbau bei Efringen-Kirchen verursachen höhere Nitratwerte.

Zwei Wasserschutzgebiete, die mit 35 bis 50 Milligramm Nitrat pro Liter Rohwasser (mg/l) zu den sogenannten "Problemgebieten" gehören, befinden sich auf den Gemarkungen Schliengen und Rümmingen. Zwei weitere Wasserschutzgebiete bei Efringen-Kirchen und bei Grenzach-Wyhlen gehören mit Nitratwerten von über 50 mg/l sogar zu den sogenannten "Sanierungsgebieten".

Sonja Bierer ist zuständig für die Wasserschutzberatung im Landkreis Lörrach und überwacht die Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (SchALVO) des Umweltministeriums Baden-Württembergs. Diese hat das Ziel, unter ...

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