Schlossbesuch einer Markgräflerin

Ulrich Senf

Von Ulrich Senf

Do, 11. Juli 2013 um 09:44 Uhr

Weil am Rhein

WEIL AM RHEIN. Wären sie sich vor etwa 250 Jahren begegnet, dann hätte sich Paula Röttele den weiten – und damals auch überaus beschwerlichen – Weg von Weil am Rhein bis nach Karlsruhe ins Schloss sparen können. Und das nicht nur, weil Markgraf Karl-Friedrich eine große Zeit seines Lebens dort gar nicht anzutreffen war. Mindestens so häufig war der Badener auf Reisen und residierte auch "ähne am Rhy", in Basel – zunächst am Münsterberg und später auf dem Gelände des heutigen Frauenspitals, wo heute noch die Kapelle erhalten ist.

WEIL AM RHEIN. Wären sie sich vor etwa 250 Jahren begegnet, dann hätte sich Paula Röttele den weiten – und damals auch überaus beschwerlichen – Weg von Weil am Rhein bis nach Karlsruhe ins Schloss sparen können. Und das nicht nur, weil Markgraf Karl-Friedrich eine große Zeit seines Lebens dort gar nicht anzutreffen war. Mindestens so häufig war der Badener auf Reisen und residierte auch "ähne am Rhy", in Basel – zunächst am Münsterberg und später auf dem Gelände des heutigen Frauenspitals, wo heute noch die Kapelle erhalten ist.

Was den Besuch der Gründerin der Markgräfler Trachtengruppe in Karlsruhe gänzlich überflüssig gemacht hätte, ist aber etwas ganz anderes: Das Geschenk, das Paula Röttele vor wenigen Wochen ins Schloss nach Karlsruhe, ins Badische Landesmuseum brachte, hätte vor 250 Jahren nämlich dort kaum für Beachtung, geschweige denn für Aufsehen gesorgt. Die Markgräfler Tracht, das Festtagsgewand der Bäuerinnen ebenso wie der hohen Herrschaften, war dem rührigen Landesherrn nämlich bestens bekannt. Er selbst hatte 1764 über seinen ...

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