Südtirol

Skigebiet mit Genussfaktor: Obereggen hebt sich ab

Ulrike Ott

Von Ulrike Ott

Fr, 17. Januar 2020 um 14:48 Uhr

Reise

BZ-Plus Kunst und anspruchsvolle Architektur in den Bergen: Obereggen am Fuße des Latemar in Südtirol ist ein kleines, aber feines Skigebiet. Und die Hütten sind außergewöhnlich.

Skiorte in den Alpen sind fast alle gleich. Skilifte, einige Dutzend Hotels und andere Unterkünfte. Dazu Restaurants, Sportgeschäfte und jede Menge Wintersportler, die in Skistiefeln durch den Ort stapfen. Morgens zur Talstation und am Spätnachmittag zur nächsten Aprés-Bar, wo der Bär auf dem Tresen steppt und Andreas Gabaliers "Hulapalu" aus dem Lautsprecher scheppert. Obereggen in Südtirol ist anders. Sehr viel kleiner, sehr viel ruhiger und für uns zunächst schwer zu finden.

Am Stadtrand von Bozen führt das Navigationsgerät in die Irre. Runter von der Autobahn, dann wieder drauf. Endlich sind wir auf der richtigen Straße, die sich kurvig nach oben windet. Obereggen, 1550 Meter hoch gelegen, ist eines von sieben Feriendörfern im Eggental und mit knapp 100 Einwohnern recht schnucklig. Die Hotels lassen sich an zehn Fingern abzählen und in drei Minuten ist man mit dem Auto schon durch den ganzen Ort. Das "Platzl" ist das Zentrum, auch wenn die Bezeichnung angesichts eines winzigen Ladens, eines Skiverleihs und eines überschaubaren gastronomischen Angebots übertrieben scheint.

Hinter dem "Platzl" startet die Oberholzbahn, die Skifahrer ins Skigebiet und immer näher in Richtung Latemar bringt. Das ist der touristisch am wenigsten erschlossene quer liegende Gebirgsstock der italienischen Dolomiten, der Südtirol und das Trentino voneinander trennt. Seine schroffen Felsenzacken zeichnen sich ...

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