Wintersport

Skisaison am Feldberg geht nach über 1,5 Millionen Seilbahnfahrten zu Ende

Ralf Morys

Von Ralf Morys

Fr, 26. April 2019 um 09:08 Uhr

Feldberg

Trotz des späten Saisonstarts kamen insgesamt über 360 000 Gäste an die Lifte und Bahnen am Feldberg. Auch die neuen Spaßpisten für Familien und der Snowpark scheinen sich zu lohnen.

Der Skiwinter 2018/19 am Feldberg hat sein Saisonziel um eine Woche verfehlt und ist am Ostersonntag nach 132 Betriebstagen zu Ende gegangen. "Es war ein ganz guter Winter", sagt Feldbergs Bürgermeister Johannes Albrecht und liefert beeindruckende Zahlen dazu. Im gesamten Liftverbund Feldberg sind vom 11. Dezember 2018 bis 21. April 2019 insgesamt 363 000 Gäste an den Liften und Bahnen registriert worden. Die Wintersportler sorgten an den Liftkassen für einen Umsatz von 7,2 Millionen Euro, so Albrecht.

Mit den frühlingshaften Temperaturen am Berg schmolz das durchgängige weiße Band am Seebuck dahin und lässt seit Ostermontag keine Abfahrten mehr zu. Ursprünglich war geplant, die Saison bis zum Weißen Sonntag zu strecken. Adrian Probst, Geschäftsführender Vorsitzende des Liftverbunds Feldberg, spricht von "einer erfolgreichen und ausgesprochen schönen Saison. Trotz des späten Saisonstarts konnten die Erwartungen erfüllt werden und es wurden mit den Funslopes oder dem Snowpark sowie den Weltcups jede Menge Schneeerlebnisse geboten."

Am Seebuck startete die Feldbergbahn am 11. Dezember 2018 in die Wintersaison und beförderte zwei Tage lang auch Fußgänger auf den Seebuck. Ab dem 13. Dezember fuhr sie im reinen Winterbetrieb, unterbrochen von einigen Tagen vor Weihnachten mangels Schnee und ab dem ersten Weihnachtsfeiertag wieder bis in April. Zeigerbahn und Grafenmatt liefen Mitte Dezember bis zum 20. Dezember und die Zeigerbahn dann wieder ab dem 26. Dezember.

In der jetzt beendeten Saison sind an der Feldbergbahn 1 585 000 Fahrten gezählt worden, so deren Technischer Leiter Martin Käfer. Die Gästezahl summierte sich auf rund 189 000 Wintersportler, die die Feldbergbahn nutzten, um auf den Seebuck zu gelangen.

Starke Winde sorgten an 15 Tagen für zeitweise oder völligen Stillstand an der Feldbergbahn. An sieben Tagen waren die die Winde so stark, dass die Sessel der Bergbahn in der Garage bleiben mussten und an sieben Tagen kam es zu Teilabschaltungen, so Käfer im Rückblick.

Bemerkenswert in der Saisonbilanz ist auch, dass just am Weltcup-Wochenende der Skicrosser am Seebuck, der Samstag, 16. Februar, zu den besucherstärksten Tagen zählt. An diesem Tag sind an den Liften und Bahnen am Seebuck 16 700 Gäste gezählt worden. Damit reiht sich der Weltcuptag bei den Spitzentagen ein. Der absolute Rekordbesuch am Seebuck stellte sich auch an einem Samstag, am 19. Januar ein. Dort fröhnten sogar 17 900 Skifahrer und Snowboarder ihrem Sport in verschneiter Landschaft.

Die Feldbergbahn fährt bis Sonntag, 28. April, im Sommerbetrieb. Danach ist Pause für vier Wochen wegen Revision.

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