Gedenken

Solidarität mit der jüdischen Gemeinde in Lörrach und Efringen-Kirchen

Martina David-Wenk, Jutta Schütz, Sabine Ehrentreich, Herbert Frey

Von Martina David-Wenk, Jutta Schütz, Sabine Ehrentreich & Herbert Frey

Mo, 11. November 2019 um 08:00 Uhr

Lörrach

BZ-Plus Bei Veranstaltungen im Landkreis wurde am Samstag der Reichspogromnacht von 1938 gedacht. Das Konzert mit den Haiducken sollte Zeichen der Freude des neuen jüdischen Lebens in Lörrach sein.

Am 9. November jährte sich nicht nur der Tag des Mauerfalls in Berlin vor 30 Jahren, sondern auch die Reichspogromnacht vor 81 Jahren, bei der das nationalsozialistische Regime gewaltsam gegen Juden vorging. Die systematische Verfolgung begann – auch im Landkreis Lörrach. Bei Veranstaltungen in Lörrach und Efringen-Kirchen ganz unterschiedlicher Art wurde an diesen Schicksalstag erinnert. Ein Überblick.

Mahnwache in Lörrach
Bestürzt über die jüngsten Ereignisse versammelte sich eine große Menschenmenge zur Mahnwache in der Synagogengasse in Lörrach. Noch nie fanden sich so viele Menschen zum Gedenken an die Zerstörung der Lörracher Synagoge am 9. November 1938 ein wie in diesem Jahr. Wohl 300 Menschen aus Lörrach und dem Umland schlossen sich im gemeinsamen Gedenken zusammen, um die Erinnerung an das alte jüdische Leben in Lörrach zu würdigen und ein friedliches Zeichen gegen Faschismus zu setzen. Rabbiner Moshe Flomenmann erinnerte zuerst an die Opfer des Faschismus in der Zeit zwischen 1933 und 1945. Flomenmann forderte Zivilcourage, wenn Menschen aufgrund ihrer Religion angegriffen werden. Es gelte dem Antisemitismus entgegenzutreten. Antisemitismus habe ...

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