Bilanz

Spiegel an Kreuzungen senken die Unfallzahlen

Beate Beule

Von Beate Beule

Di, 05. Januar 2010 um 08:47 Uhr

Freiburg

Eine private Initiative sorgt dafür, dass an gefährlichen Kreuzungen im Freiburger Stadtgebiet sogenannte Trixi-Spiegel aufgehängt werden. Mehr als 100 von ihnen hängen bereits – und die Unfallzahlen gehen zurück.

Es gab einige skeptische Stimmen. Doch die Aktionsgemeinschaft "Round Table" ließ nicht locker und setzte sich seit 2007 dafür ein, dass in Freiburg so genannte Trixi-Spiegel an Kreuzungen aufgehängt werden. Hintergrund waren etliche schwere Unfälle, bei denen Radfahrer von Lastwagen überrollt wurden. Inzwischen ist klar, dass die rotumrandeten, runden Spiegel tatsächlich etwas bringen. Die Unfallzahlen sind deutlich zurückgegangen. "Round Table" möchte deshalb weitere 50 Kreuzungen mit den Trixi-Spiegeln ausstatten – und sucht dafür noch Spender.

Zehn Radfahrer sind seit 2002 in Freiburg ums Leben gekommen, so viele wie sonst nirgendwo im Land. Die Unfälle liefen fast immer gleich ab: Die Radfahrer wurden an Kreuzungen von rechts abbiegenden Lastwagen übersehen, weil sie sich im "toten Winkel" der Fahrzeuge befanden. "Round Table" – eine Gemeinschaft junger Männer, die ihren Ursprung im englischen Clubleben hat – brachte deshalb 2007 die "Trixi-Spiegel" ins Gespräch. Sie sind nach der Tochter des Erfinders benannt, die nach einem schweren Radunfall im Rollstuhl ...

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