Sporthalle Badmatte offiziell eingeweiht

Susanne Eschbach

Von Susanne Eschbach

Fr, 09. Oktober 2020

Bad Säckingen

Umbauarbeiten kosteten 3,4 Millionen Euro / Verbesserter Brandschutz und neuer Boden.

. Zwei Jahre hat es gedauert, die Sporthalle Badmatte in einen Ort zu verwandeln, der alle Erfordernisse einer modernen Sporthalle erfüllt. Im Rahmen einer Feier im Beisein von Landrat Martin Kistler, den Kreis- und Gemeinderäten, den Vertretern der Sportvereine sowie den Bad Säckinger Schulen und der Handwerksfirmen wurde die Badmattenhalle am Donnerstag offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

"Wir waren uns alle einig, dass die Halle saniert werden muss", so Bürgermeister Alexander Guhl bei der Begrüßung. Denn für den Schul- und den Breitensport ist die Badmattenhalle unverzichtbar. Ein undichtes Dach sorgte immer wieder für nasse Füße. Auch die sanitären Anlagen oder die Elektrotechnik waren nicht mehr zeitgemäß. Der Grund: Seit der Eröffnung der Halle im April 1981 wurden keine größeren Renovierungen mehr vorgenommen.

Bereits 2015 hatten die Planungen für die Sanierung begonnen. Zwei Förderanträge wurden zunächst abgelehnt. "Erst beim dritten Anlauf 2017 hatten wir Glück", so der Bürgermeister. 2017 wurden die Fördermittel aus dem kommunalen Sportstättenbau und dem Ausgleichsstock bewilligt. Sie beliefen sich auf rund 420 000 Euro. Im April 2018 begannen die Außenarbeiten. "Da die Generalsanierung manche Überraschung mit sich brachte, wurde das Projekt noch umfangreicher als ursprünglich geplant", sagte Bürgermeister Guhl.

Auch der Brandschutz war nicht mehr zeitgemäß. Zusätzliche Rettungswege mussten eingerichtet und die Dämmwerte der Gebäudehülle deutlich verbessert werden. Zwei Lüftungsanlagen in der Halle und in den Nebenräumen wurden komplett erneuert. In der Halle selbst sollte lediglich der Oberboden ausgetauscht werden. "Bei einer genauen Überprüfung haben wir festgestellt, dass das alleine nicht ausreicht, weil auch die Elastikschicht unter dem Sportboden erneuert werden musste", so der zuständige Architekt Martin Lauber. Nur so habe die richtige Stoßdämpfung erreicht werden können.

Weiter wurden die Wände der Sporthalle mit einem neuen Prallschutz versehen und alle fest montierten Sportgeräte wie Basketballkörbe oder Sprossenwände erneuert. Bis auf die Hallenbeleuchtung aus dem Jahr 2008, wurden alle Lampen auf LED umgestellt.

Die Halle wird 15 Stunden täglich von den Schulen und den Vereinen genutzt. An den Wochenenden finden regelmäßig Turniere statt. Im Oktober 2019 wurde die Halle wieder für den Schulsport freigegeben. Insgesamt 3,4 Millionen Euro haben die Bauarbeiten gekostet.