Training trotz Corona

SSV Grenzach sagt Danke für offene Freibäder

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 06. August 2020 um 14:08 Uhr

Grenzach-Wyhlen

In nicht wenigen Gemeinden bleiben die Freibäder in dieser Saison dicht. Anders in Grenzach-Wyhlen und Rheinfelden, was für die Schwimmer des SSV Grenzach enorm wichtig ist.

Mit einer Dankeskarte und Fotos aus dem Trainingsbetrieb haben sich die Schwimmer des SSV Grenzach bei Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und Bürgermeister Tobias Benz, den Stadträten und den Bäderteams bedankt. In nicht wenigen Gemeinden blieben die Einrichtungen geschlossen, teilt Pressesprecher Björn Tesche mit. Die Entscheidung der beiden Kommunen, ihre Bäder zu öffnen, sei für den SSV und andere Vereine wichtig. "Sowohl von den Bürgern als auch von den Vereinen wird das Angebot gut angenommen. Die Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie werden eingehalten. In Rheinfelden teilen sich am Abend verschiedene Vereine die Wasserfläche und trainieren Bahn an Bahn", so Tesche weiter.

Immerhin Training ist wieder möglich

Infolge der Schließung der Freibäder im März fiel das Training der Schwimmer von bis zu fünf Einheiten pro Woche von heute auf morgen für mehrere Monate aus. Es gab zwar für die Wettkampfgruppen des SSV Grenzach mittels Videokonferenz ein regelmäßiges Trockentraining und Theorieschulungen, jedoch fehlte den Schwimmern irgendwann einfach das nasse Element. Seit der Öffnung der Freibäder Mitte Juni wurde der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Das Training findet unter Berücksichtigung der geltenden Hygieneregeln statt.

Ein Wermutstropfen ist der Umstand, dass aufgrund der behördlichen Vorgaben der Betrieb der Schwimmschule des SSV Grenzach nicht wieder aufgenommen werden konnte. Einladungen der Kinder mussten zurückgenommen werden, ein Schwimmunterricht kann weiterhin nicht stattfinden. Auch Wettkämpfe sind auf deutscher Seite bis auf weiteres nicht in Sicht. Der Schwimmsportverein Grenzach hofft, dass nach der Schließung der Freibäder im Herbst auch die Hallenbäder wiedereröffnet werden, so Pressesprecher Björn Tesche abschließend.