BZ-Interview

Staufener Naturschützer erhält BUND-Umweltpreis

Rainer Ruther

Von Rainer Ruther

So, 07. Januar 2018 um 10:23 Uhr

Staufen

BZ-Plus Ein langjähriger Kämpfer für Umwelt und Naturschutz hat den renommierten Gerhard-Thielcke-Preis erhalten. Im Interview erzählt Frank Baum aus Staufen, was ihn an heutigen Bürgerinitiativen nervt.

BZ: Verbindet Sie eigentlich etwas direkt mit dem Gründer des BUND?

Baum: Als ich von dem Preis gehört habe, bin ich in meinen Archivkeller gegangen und habe das Protokoll eines Treffens vom 26. Januar 1974 gefunden. Das war eine wichtige Diskussion, und wir stellten uns damals die Frage: Wie organisieren wir einen neuen Verband für Umweltschutz? Da war Gerhard Thielcke dabei – und ich auch. Er war durchsetzungsfähig, ein starker Typ und ein überzeugter Naturschützer. Und er wollte von vornherein einen BUND mit möglichst vielen Einzelmitgliedern.

BZ: Der BUND mischt sich ja sehr oft in politische Fragen ein. Einfach Naturschützer zu sein, geht nicht?

Baum: Als Nur-Naturschützer erreicht man meist nicht viel. Man muss Wege finden, um politischen Einfluss zu bekommen, auf jeder Ebene. Ich kenne Leute, die die Entscheidungen treffen, ...

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