BZ-Serie Teil 5A

Alemannisches Filmfest setzt auf regionalen Sprachwitz

Nadine Zeller

Von Nadine Zeller

Di, 28. August 2012 um 08:32 Uhr

Südwest

Mundartpflege ist nicht nur etwas für Heimatvereine. Auch im Kulturbetrieb hat der Dialekt eine Nische gefunden. Ein alemannisches Filmfestival in Südbaden setzt auf regionalen Sprachwitz.

Wer denkt, dass sich in Mundartfilmen zwangsläufig erdverbundene Förster und heimattümelnde Pfarrer, drollige Murmeltiere und süße Rehkitze tummeln, assoziiert mit einem alemannischen Kurzfilmwettbewerb noch immer Super-A-Kamera und ratternde Filmvorführgeräte. Beim Wettbewerb "Selber Drülle" aber geht es ums "Schwofa" und ums "Läbe", erzählt mit frechen Pointen und in skurrile Episoden. Es sind Geschichten mitten aus dem Leben – und das Leben spricht in diesem Fall Alemannisch.

"I chob a dat" sagt eine rothaarige Frau im Barbiersalon, während sie an ihren Strähnen zupft, den Kopf neigt und sich im Spiegel betrachtet. "Hä?", fragt ungläubig der Barbier. Sie blickt auf. "Mir gange a weng schwofa", sagt sie und dehnt die Worte – wie bei einem kleinen Kind. "A dees meinsch!" ...

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