BZ-Serie „Weinwege am Oberrhein“ (17)

Warum boomt das Wandern wieder?

pk

Von pk

Do, 28. April 2016

Südwest

Im BZ-Interview erklären Georg Keller und Mirko Bastian vom Schwarzwaldverein, warum Wandern noch immer die liebste Freizeitbeschäftigung der Deutschen ist.

andern ist die liebste Freizeitbeschäftigung der Deutschen. Die Natur genießen, sich bewegen, abschalten – jeder zweite Deutsche sagt, er gehe mehr oder weniger regelmäßig wandern. Die Begeisterung geht quer durch alle Altersgruppen. Was kommt von diesem Boom beim Schwarzwaldverein an? Petra Kistler fragte Vereinspräsident Georg Keller und Hauptgeschäftsführer Mirko Bastian.

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BZ: Herr Keller, dank Hape Kerkelings Buch "Ich bin dann mal weg" gilt Wandern als trendy ...
Keller: … stimmt. Mit diesem Buch hat die Lust an der Bewegung in der Natur einen enormen Aufschwung genommen.

BZ: Profitiert der Schwarzwaldverein von diesem Image?
Keller: Eher weniger. Das Buch spricht Individualwanderer an, die mit dem Wandern, wie es im Verein gepflegt wird, wenig oder gar nichts zu tun haben.

BZ: Die meisten ihrer Mitglieder gehören zur Generation Ü 50 oder Ü 60. Der Alpenverein hat es geschafft, sich dank neuer Mitglieder deutlich zu verjüngen. Was haben die Bergsteiger, was die Wanderer nicht haben?
Keller: Zum Beispiel die Kletterhallen. Das ist derzeit ihr großes Aushängeschild. Wir hingegen bieten ein Naturerlebnis als Grundlage für die Bewegung der Menschen.

BZ: Ihre Mitglieder werden älter, die Zahl der Ehrenamtlichen sinkt. Woran liegt es?
Keller: Es gibt es viele Ursachen. Da ist einmal der demographische Wandel, der auch vor dem Schwarzwaldverein nicht halt macht. Zudem haben viele Menschen Angst, sich in einem Verein zu sehr binden. Es gibt aber auch ein neues Verständnis zum Ehrenamt. Für ein einmaliges, kurzes Engagement finden sich ...

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