Einspeisevergütung

Umweltschützer kritisieren Wasserkraftwerk in der Wutachschlucht

Sebastian Wolfrum

Von Sebastian Wolfrum

Mo, 31. August 2015 um 10:30 Uhr

Südwest

Kleinwasserkraftwerken im Schwarzwald gelten als umweltfreundlich. Doch wird der Stausee komplett geleert, löst sich eine Schlammlawine. Von ökoloschen Zeitbomben ist die Rede. Nun weist der Naturschutzverband auf eine Gesetzeslücke hin.

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LVN) wirft Betreibern von Kleinwasserkraftwerken im Schwarzwald vor, mit zweifelhaften Gutachten eine erhöhte Einspeisevergütung zu kassieren. Eine Gesetzeslücke des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) soll Unternehmern diesen Vorteil verschaffen. Der LVN will bei einem Kraftwerk in der Wutachschlucht einen Präzedenzfall schaffen, um "Gefälligkeitsgutachten" aus dem Weg zu räumen.

Die Wutachschlucht ist ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde. Als "wildromantisch" werden die engen Schluchten des Naturschutzgebiets beworben, mehr als 100.000 Besucher kamen im vergangenen Jahr in die grüne Oase. Und mittendrin: "eine ökologische Zeitbombe".

So beschreibt Walter Winterhalder das Wasserkraftwerk Stallegg, eines der ältesten Kraftwerke Deutschlands. Seit 1895 wird hier mit Unterbrechungen Strom produziert. Die Sorge des Vorsitzenden ...

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