Analyse

Warum explodieren die Kosten vieler öffentlicher Bauvorhaben?

Julia Jacob und René Zipperlen

Von Julia Jacob & René Zipperlen

Mo, 28. Januar 2019 um 11:36 Uhr

Südwest

Der Sonntag Städte und Kreise planen Gebäude, Brücken und Bahnen und binnen kurzem explodieren die Kosten. Rechnet die öffentliche Hand nicht seriös? Oder sind Bauboom und Auflagen schuld?

Beispiel Müllheim: Die Sanierung der Realschule kostet die Stadt zehn statt vier Millionen Euro. Kostenschock im Breisgau: Für die Regio-S-Bahn werden statt 190 nun 330 Millionen Euro fällig, trotz Abstrichen. In Lörrach kostet der Neubau des Landratsamtes statt 22 Millionen wohl 31 Millionen. Allein der letzte Sanierungsabschnitt des Augustinermuseums in Freiburg wird wohl 33 statt 27 Millionen kosten, und jetzt wurde im alten Holz ein Pilz entdeckt. Rheinsteg Rheinfelden: 11 statt 8 Millionen. Gemeinschaftsschule Weil am Rhein: 13,3 statt 4 Millionen. Vereinshaus Freiburg-St. Georgen: 8,5 statt zwei Millionen Euro. Und das sind nur Planungskosten. Was ist da los?

Jürgen Lauber arbeitete einst bei E+H in Maulburg, heute ist er ein scharfer Kritiker des Bauwesens: "Die öffentliche Hand ist als Bauherr ein Pfuscher." Das sagte er kürzlich im ZDF und ...

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