Letztes Skirennen am Feldberg

Sulzig wie Kartoffelpüree

Marion Pfordt

Von Marion Pfordt

Mo, 20. April 2009 um 17:07 Uhr

Feldberg

HOCHSCHWARZWALD/FELDBERG. Wie soll solch eine Wintersaison, die mit reichlich Schnee und strahlendem Sonnenschein nicht gegeizt hat, zu einem würdigen Abschluss gebracht werden? Ganz einfach: Mit einem Rennen kreuz und quer durch das Skigebiet Feldberg, egal ob auf Ski oder Snowboard. Die einzige Regel lautete: Alle Lifte mussten einmal befahren werden. Den Siegern winkte neben einer Saisonkarte 09/10 vor allem Ruhm und Ehre der Wagemutigsten. Perfekte Techniken waren am vorletzten Saisontag nicht mehr besonders hilfreich.

HOCHSCHWARZWALD/FELDBERG. Wie soll solch eine Wintersaison, die mit reichlich Schnee und strahlendem Sonnenschein nicht gegeizt hat, zu einem würdigen Abschluss gebracht werden? Ganz einfach: Mit einem Rennen kreuz und quer durch das Skigebiet Feldberg, egal ob auf Ski oder Snowboard. Die einzige Regel lautete: Alle Lifte mussten einmal befahren werden. Den Siegern winkte neben einer Saisonkarte 09/10 vor allem Ruhm und Ehre der Wagemutigsten. Perfekte Techniken waren am vorletzten Saisontag nicht mehr besonders hilfreich.

Der Schnee war zäh und klebrig – sulzig wie Kartoffelpüree. An flachen Stellen krochen selbst die sorgsam gewachsten Ski nur lahm wie Nacktschnecken vorwärts. Hier half nur eine kräftig austrainierte Oberschenkelmuskulatur, oder: ganz viel Gelassenheit. Die bewahrten sich viele der 150 Teilnehmer bis zum Schluss. Mit so einem Andrang hatten die Organisatoren nicht gerechnet: Im Vorjahr nahmen nur rund 80 Läufer teil. Für die meisten stand der Spaß an der Sache im Vordergrund, und so war es auch angedacht. Doch: Viele "Profis", Wintersportlehrer oder (Ex-) Rennläufer standen am Start, um sich dem Gaudirennen zu stellen.

Der Startschuss ...

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