Behörden und Justiz

Teninger Doppelmord gibt den Ämtern zu denken

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Do, 16. Januar 2020 um 21:35 Uhr

Südwest

BZ-Plus Seine frühere Partnerin und ihr Kind hat ein Mann 2017 im Kreis Emmendingen erstochen. Noch heute wird über die Frage diskutiert, wie der Täter den Wohnort seiner Opfer herausgefunden hat.

Zweieinhalb Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer Mutter und ihres Kindes in Teningen ist erneut der Vorwurf laut geworden, Behörden hätten die Opfer nicht genug geschützt. In Briefen an den Sozialminister und das Regierungspräsidium Freiburg erhebt die Mutter der ermordeten 39-Jährigen diesen Vorwurf und fordert Verfahrensänderungen. Die Ämter weisen eine Mitverantwortung zurück – aber man hört auch Nachdenklichkeit.

Behörde weist Vorwürfe zurück
Der wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilte Täter hatte vor Gericht behauptet, er sei durch das Kreisjugendamt Emmendingen auf den Wohnort seiner früheren, von ihm getrennt lebenden Partnerin und seines Sohnes aufmerksam geworden. Das aber hatten Behördenmitarbeiter ...

Lesen Sie jetzt alle BZ-Inhalte!

50%-SPAR-ANGEBOT: 6 Monate unbegrenzt BZ-Online lesen zum halben Preis. Hier sparen.

Um pro Monat 5 Artikel kostenlos zu lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel - registrieren Sie sich hier:

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ