Wien

Burgtheater: Intendant Hartmann muss um Job fürchten

Norbert Mappes-Niediek

Von Norbert Mappes-Niediek

Mi, 05. März 2014 um 00:00 Uhr

Theater

Das Drama ums Wiener Burgtheater erreicht den dritten Akt. Nach der kaufmännischen Geschäftsführerin Silvia Stantejsky muss nun auch der um seinen Kopf fürchten, der sie im November entließ: Direktor Matthias Hartmann.

Herbeigeführt hat die Peripetie ein Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, der jetzt in Auszügen bekannt wurde. Nun betonte Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) im Gespräch mit dem ORF zwar ausdrücklich, es gehe ihm nicht darum, Köpfe rollen zu lassen, fügte dann aber scheinbar beiläufig hinzu: "Wenn es geboten ist aufgrund der rechtlichen Beurteilung, müsste ich es natürlich tun."

Die Burg, wie die bedeutendste Bühne des deutschen Sprachraums genannt wird, führt seit Januar einen mittleren Finanzskandal auf. Im Herbst hatten die Wirtschaftsprüfer erstmals Alarm geschlagen und auf einen Schuldenberg von 8,3 Millionen Euro hingewiesen, der dem Zuschauer durch intelligente ...

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