Prozess gegen ehemaligen Todtmooser Hotelier

Die Angeklagten schweigen noch

Uwe Koch

Von Uwe Koch

Di, 06. September 2011 um 16:07 Uhr

Todtmoos

Eine Stunde dauerte der Prozessauftakt gegen den früheren Todtmooser Hotelier Markus W. vor dem Bielefelder Landgericht, dann war Tag eins eines gigantischen Betrugsverfahrens beendet. Der 48-Jährige sagte nur einen Satz: "Ich möchte mich heute noch nicht äußern."

Bis zum zweiten Prozesstag am Freitag können er und seine zwei Mitangeklagten (ein 40- und 37-jähriges Ehepaar aus Paderborn) nun grundsätzlich über Einlassungen und im Besonderen über Geständnisse nachdenken. Die Richter stellten für diesen Fall und die dadurch verkürzte Hauptverhandlung einen Strafrabatt in Aussicht. Anderenfalls droht ein Mammutprozess. Termine sind bereits bis Januar 2012 vorgesehen.

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Allein die Eckdaten dieses Strafverfahrens stellen vor der 9. Strafkammer des Bielefelder Landgerichts alles in den Schatten, was vor deutschen Gerichten bisher unter dem Vorwurf "bandenmäßiger Betrug" verhandelt worden ist: Auf mehr als 4000 Seiten hat ein Ermittler-Team um ...

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