Vetter gewinnt auch in Berlin

Georg Gulde

Von Georg Gulde

Mo, 13. September 2021

Leichtathletik

Zum Saisonabschluss kommt der Speerwerfer auf 88,76 Meter.

(gg). Auch der Saisonabschluss ist Johannes Vetter prächtig gelungen: Der Speerwerfer der LG Offenburg gewann am frühen Sonntagabend den Wettbewerb beim Istaf-Meeting in Berlin, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert. Der 28-Jährige schleuderte im Olympiastadion das 800 Gramm schwere Sportgerät auf die Weite von 88,76 Metern. Damit lag der Weltmeister von 2017 drei Tage nach seinem Erfolg beim Diamond-League-Finale in Zürich (89,11) klar vor Andrian Mardare (Moldau/ 84,44), Aliaksei Katkavets (Belarus/ 83,10) und Julian Weber (Mainz/81,35).

Vetter hat in dieser Saison bei jedem Wettkampf, an dem er teilnahm, die größte Weite erzielt – bis auf die Olympischen Spiele in Tokio. Dort hatte er als Neunter eine große Enttäuschung erlebt.

Mit Platz sechs im Hochsprung musste sich Marie-Laurence Jungfleisch begnügen. Die aus Freiburg stammende Olympia-Zehnte von Tokio blieb mit übersprungenen 1,85 Metern zehn Zentimeter unter ihrer Höhe in Japan. Es siegte Olympiasiegerin Marija Lasizkene (Russischer Leichtathletik-Verband /1,98).