Pfefferspray-Boom

Viele Freiburgerinnen sind nach den Morden noch immer verunsichert

Jannik Jürgens

Von Jannik Jürgens

Fr, 30. Dezember 2016 um 07:59 Uhr

Freiburg

Sie gehen nur noch in Gruppen aus, fahren nicht mehr Rad an der Dreisam: Nach den Morden an Maria L. und Carolin G. scheinen viele Frauen in Freiburg das Sicherheitsgefühl verloren zu haben. Der Verkauf von Pfefferspray boomt weiterhin.

Nach den Morden an Maria L. und Carolin G. fühlen sich viele Freiburger Frauen in der Öffentlichkeit nicht mehr sicher. Sie bewaffnen sich mit Pfefferspray und Gaspistolen, gehen nur noch in der Gruppe aus oder benutzen das Auto, um abends zu Freunden zu fahren. Dass die Polizei einen mutmaßlichen Täter gefasst hat, ändert nichts. Denn die Angst, Opfer eines Verbrechens zu werden, ist nicht rational – sie ist einfach da. Und verändert massiv das Verhalten der Freiburgerinnen.

Angst ist nicht rational – und verändert das Verhalten
Es gibt Freiburger Studentinnen, die nicht mit Namen in der Zeitung stehen möchten, weil sie Angst haben, dass sie so Opfer eines Gewalttäters werden könnten. Eine von ihnen, nennen wir sie Julia, war früher kein ängstlicher Mensch. Sie ging alleine im Wald joggen, lief nachts durch Freiburg und dachte nicht daran, dass ihr etwas passieren könnte. Nach den ...

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