Geisterschiffe

Vor Japan werden immer wieder Boote mit Leichen angetrieben

Angela Köhler

Von Angela Köhler

Mi, 03. Januar 2018 um 22:00 Uhr

Ausland

BZ Plus Und wieder hat die Besatzung eines Küstenwachbootes vor Japans Westküste ein gekentertes Boot entdeckt. Darin vier zum Teil skelettierten Leichen.

Mehr als 100 solcher Geisterschiffe wurden im vergangenen Jahr in Japans Gewässern gefunden, sehr wahrscheinlich stammen sie alle aus Nordkorea. Experten deuten dies als Anzeichen einer Hungersnot infolge der internationalen Sanktionen gegen Pjöngjang. Jeden Morgen patrouilliert das Team Tanaka am Strand von Sai, einem einsamen Fischerdorf aus wenigen Holzhütten. Die Küste fällt oft Hunderte Meter steil ab. Das Japanische Meer peitscht hier besonders heftig im Wintersturm. Kiyoshi Tanaka ist Abteilungsleiter des Gemeindeamtes, zuständig für Müll aller Art. "Wir sind es gewohnt, dass seltsame Dinge angespült werden, Frachtcontainer, Schiffsteile, Chemikalientonnen oder Polstermöbel zum Beispiel."

Die Strömung treibt an Land, was im Wasser seinen Halt verloren hat. Auch ...

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