Landeskabinett

Warum die SPD mehr Minister stellt als die Grünen

Roland Muschel

Von Roland Muschel

Sa, 30. April 2011 um 00:07 Uhr

Südwest

Im Stuttgarter Landtag sind die neuen Machtverhältnisse bereits zementiert. Die einen haben mehr Sitze, die anderen weniger. Für Grün-Rot ist die Ressortaufteilung schwierig. Wer sieht sich wo im Vorteil?

STUTTGART. Der Umbau des Plenarsaals ist fünf Wochen nach dem historischen Wahlsieg von Grün-Rot abgeschlossen. In den neu sortierten Abgeordnetenbänken haben die Grünen nun drei Sitze statt einem in der ersten Reihe, dafür haben CDU und SPD je einen eingebüßt.
Auf der Regierungsbank dagegen haben die Grünen den Genossen mehr Platz eingeräumt, als parteiinternen Kritikern lieb ist: Erhält die SPD sechs Fachressorts und sieben Ministerposten, so begnügt sich die Ökopartei neben dem Regierungschef mit vier Fachressorts und fünf Ministerposten. Das Wahlergebnis (24,2 Prozent und 36 Abgeordnete für die Grünen; 23,1 Prozent und 35 Abgeordnete für die SPD) spiegelt das nur bedingt wider. "Wer bei uns noch meckert, kann nicht zählen", sagt daher ein SPD-Prominenter. Man habe im Kabinett dank weiterer stimmberechtigter Mitglieder trotzdem die Mehrheit, zudem komme es auf die Inhalte, ...

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