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Erklär’s mir

Was ist Autismus?

Klaus Riexinger

Von

Mo, 19. Februar 2024 um 00:00 Uhr

Erklär's mir

Sprache und Verhalten den Mitmenschen gegenüber wird nicht vererbt, sondern muss von jedem Menschen erlernt werden. Bei manchen Kindern kann es vorkommen, dass sie die Sprache oder das soziale Verhalten nicht richtig lernen.

Klimaaktivistin Greta Thunberg hat eine leichte Form von Autismus.  | Foto: Lucy North (dpa)
Klimaaktivistin Greta Thunberg hat eine leichte Form von Autismus. Foto: Lucy North (dpa)
Die Kinder wiederholen dann oft dieselben Sätze, betonen ihre Sätze komisch oder sie sind nicht in der Lage, eine soziale Beziehung aufzubauen, also etwa Freundschaften zu schließen. Dieser Entwicklungsstörung hat man den Namen Autismus gegeben. Die Störung kann so schwer sein, dass betroffene Menschen beständig auf Hilfe angewiesen sind. Bei leichteren Formen können die Betroffenen aber gut alleine klar kommen. Ein prominentes Beispiel ist die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, bei der im Alter von zwölf Jahren eine leichte Form festgestellt wurde. Für manche Autisten ist es typisch, dass sie sich in einem Gebiet ungewöhnlich gut auskennen. Man spricht dann von einer Inselbegabung.

Ressort: Erklär's mir

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