Erklär’s mir

Was macht ein Drogenspürhund?

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Do, 04. März 2021 um 09:28 Uhr

Erklär's mir

Hunde sind nicht nur Spielkameraden und Kuscheltiere für Haus und Garten, sondern für den Menschen auch sehr hilfreich und nützlich.

Blindenhunde zum Beispiel können Menschen führen, die nichts oder sehr wenig sehen, Lawinenhunde machen vom Schnee verschüttete Menschen ausfindig, Wachhunde halten fremde Menschen vom unerlaubten Zutritt auf Grundstücke ab, und Man-Trailing-Hunde werden ausgebildet, um vermisste Menschen aufzuspüren. Dafür bekommen sie zum Riechen einen Gegenstand, beispielsweise ein Kleidungsstück, der zu suchenden Person und nehmen dann dessen Fährte auf. Denn Hunde können extrem gut riechen. Sie können schätzungsweise eine Million verschiedene Gerüche unterscheiden, der Mensch nur 10 000. Man kann Hunde auf gezieltes Riechen ausbilden, indem man das trainiert. Mit dem Geruchssinn arbeiten auch Drogenspürhunde. Wenn der Hund zum Beispiel die Droge Cannabis "erriecht", bekommt er eine Belohnung. Er bringt dann den Geruch mit der Belohnung in Verbindung und sucht danach. Polizei und Zollbeamte arbeiten viel mit Drogenhunden.