Auch das noch

Weihnachtsbriefe mit einem Grußwort von Harald Glööckler sind verschwunden

Moritz Lehmann

Von Moritz Lehmann

Di, 22. Dezember 2020 um 20:08 Uhr

Binzen

Die Evangelische Kirchengemeinde Binzen-Rümmingen wollte an 2500 Haushalte einen Weihnachtsbrief verschicken. Harald Glööckler hat ein Grußwort geschrieben. Das Paket ist aber verschollen.

Eigentlich hatte die evangelische Kirchengemeinde Binzen-Rümmingen im Corona-Jahr einen besonderen Weihnachtsbrief vorbereitet, der an 2500 Haushalte gehen sollte. Er wurde professionell gelayoutet und enthält eine mutmachende Botschaft von Pfarrer Dirk Fiedler und ein weihnachtliches Grußwort des Designers Harald Glööckler, der in der Rümminger Jakobuskirche ein Kirchenfenster gestalten soll. Wie Fiedler nun aber feststellen musste, ist das Paket auf dem Weg von der Druckerei verschollen.

Der Paketdienstleister habe das Paket bei der Abholung an der Druckerei zwar gescannt, nun aber wisse keiner mehr, wo es sei. Fiedler fürchtet deshalb, dass der Gemeindebrief die Menschen in Binzen und Rümmingen nicht mehr vor den Feiertagen erreicht. Wenn überhaupt. Er kann aber auch auf der Website der Gemeinde unterwww.ruebi.de gelesen werden. Ab diesem Mittwoch sollen zudem die Kirchen in Binzen und Rümmingen bis einschließlich 27. Dezember tagsüber offen stehen. Die Gemeinde lädt außerdem dazu ein, unterwegs Kreidebotschaften auf den Straßen zu hinterlassen, die anderen Menschen Hoffnung machen.

"Haben Sie ein wenig Gottvertrauen. Es wird alles gut." Der Designer Harald Glööckler
Zudem wird in beiden Gemeinden in jeweils einem Gemeindehaus ein Weihnachtsfenster zum Hereinschauen gestaltet. Und zu Heiligabend wird ein Gottesdienst aus der Laurentiuskirche zum Mithören auf der Homepage eingestellt. Um 18 Uhr läuten in Binzen und Rümmingen die Weihnachtsglocken, im Anschluss sind alle dazu aufgerufen, gemeinsam das Lied "O du fröhliche" anzustimmen – auf dem Balkon, der Terrasse oder am geöffneten Fenster. Der Designer Harald Glööckler schreibt in seiner Weihnachtsbotschaft mit Blick auf die pandemiebedingten Einschränkungen übrigens unter anderem: "Man könnte das Gefühl haben, das hier wäre das Ende der Welt. Ich darf Ihnen aber versichern: Das ist es nicht. Haben Sie ein wenig Gottvertrauen. Es wird alles gut."