Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Yvonne Siemann

Von Yvonne Siemann

Fr, 16. März 2018

Weil am Rhein

Behinderte Kinder sind in Inklusionsklassen oft gut integriert, machen ohne Förderung aber wenig Lernfortschritte.

WEIL AM RHEIN. Wie funktioniert die Inklusion von Kindern mit Förderbedarf in Theorie und Praxis? Dazu hielt Anja Hanke, Lehrerin und Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Kreis Lörrach, in der Mensa der Rheinschule ein Referat mit dem Titel "Inklusion am Scheideweg". Moderatorin Monika Sulzberger, selbst Lehrerin und SPD-Gemeinderätin, konnte um die zwanzig Eltern, Lehrer, Mitglieder der SPD-Fraktion sowie Hauptamtsleiterin Annette Huber begrüßen und freute sich, auch ein paar unbekannte Gesichter im Publikum zu entdecken.

Das Thema der Inklusion beschäftigt Eltern von behinderten Kindern ebenso wie die Eltern von Kindern ohne Behinderungen – jeweils aus anderen Blickwinkeln. Die engagierte Diskussion, die sich an den Fachvortrag anschloss, machte denn auch deutlich, dass bei der Inklusion im Alltag immer wieder Schwierigkeiten auftauchen. Mehrfach angesprochen wurde das Problem zu großer Klassen und fehlender personeller Unterstützung der Lehrkräfte in den einzelnen Stunden: Die "Inklusions-Kinder" seien zwar meist ...

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