Weitere Fördermillionen für Zweckverband Breitband

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Di, 27. April 2021

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Bund und Land stellen zusätzliches Geld für den Ausbau von schnellem Internet im Landkreis zur Verfügung.

(BZ). Der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald hat weitere Fördermittel von Bund und Land zum Ausbau von schnellem Internet zugesagt bekommen. Nach derzeitiger Planung kostet der Breitbandausbau im Zweckverband, dem 40 Kommunen im Landkreis angehören, insgesamt 320 Millionen Euro. Aufgrund des hohen Investitionsvolumens stellt der Verband immer wieder Förderanträge.

In den vergangenen Wochen hat der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald mehrere Förderzusagen aus dem Breitbandförderprogramm des Bundes erhalten. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bewilligte laut einer Mitteilung vorläufige Anträge von knapp 19 Millionen Euro. Auf Grundlage der gewährten Fördermittel des Bundes werden nun vom Zweckverband Anträge zur Kofinanzierung beim Land Baden-Württemberg für die Mitgliedsgemeinden gestellt. Gefördert werden durch die jüngste Zusage des Bundes vor allem Buchenbach (rund 7,5 Millionen Euro), Neuenburg (knapp sechs Millionen Euro), Glottertal (rund 3,4 Millionen Euro), Löffingen (rund 2,8 Millionen Euro), Ehrenkirchen (2,1 Millionen Euro), Auggen (zwei Millionen Euro), Au und Heuweiler (je rund 425 000 Euro) und Wittnau (rund 390 000 Euro).

Unabhängig davon hat auch das Land Baden Württemberg weiteres Fördergeld in Höhe von knapp 4,5 Millionen Euro für den Breitbandausbau zugesagt. Dieses Geld fließt in den Ausbau des sogenannten Backbonenetzes. Dabei handelt es sich um das Rückgrat des Breitbandnetzes: Das Backbonenetz ist Voraussetzung für die Anbindung der Ortsnetze von den 40 Mitgliedskommunen. Konkret werden vier Abschnitte vom Land gefördert. 1,5 Millionen Euro fließen in den Streckenteil zwischen Bötzingen, Gottenheim, March und Umkirch. In etwa die gleiche Summe fließt jeweils in den Abschnitt zwischen Bollschweil, Horben und Oberried und in den Abschnitt Glottertal, Gundelfingen und Heuweiler.