Werben für die ökumenische Jugendarbeit

Heinz Vollmar

Von Heinz Vollmar

Do, 17. Juni 2021

Grenzach-Wyhlen

Am 24. und 25. Juni lädt das Jugendbüro zu Grillständen beim evangelischen Gemeindehaus ein.

Unter dem Motto "Johanni(ohne)markt – denn Jugendarbeit ist uns nicht Wurst" lädt das ökumenische Jugendbüro 10plus am Donnerstag und Freitag, 24. und 25. Juni, zu Grillwurst und Weckle am evangelischen Gemeindehaus in Grenzach ein. Üblicherweise präsentiert sich das Jugendbüro seit Jahren auf dem Johannimarkt mit einem Grillstand. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Markt jedoch bereits im Vorjahr ausfallen und das gilt auch für dieses Jahr.

Die Vorsitzende des Ökumenischen Jugendausschusses, Brigitte Lindemann, fasst die Situation im Gespräch mit der BZ so zusammen: "Der ökumenische Jugendkreis ist durch Corona eingeschlafen." Angesichts der Bedeutung der ökumenischen Jugendarbeit in der Gemeinde ist es ihr aber nun umso wichtiger, diese und auch andere Bestrebungen der Ökumene trotz der Pandemie wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken. Jugendliche brauchten Vorbilder und ein sinnhaftes Angebot, welches man über die ökumenische Jugendarbeit den Kindern und Jugendlichen vermitteln wolle, hielt die überzeugte Christin fest.

Mit den Grillständen, die am 24. und 25. Juni jeweils von 17 bis 21 Uhr aufgebaut sein sollen, will man mit den Bürgern ins Gespräch kommen und für die ökumenische Jugendarbeit in der Gemeinde werben, macht Brigitte Lindemann deutlich. Dabei soll auch die baldige Wiederbesetzung der Stelle des ökumenischen Jugendreferenten oder einer Jugendreferentin Thema sein. Mit dem Verkauf von Grillwürsten will man auch Gelder für die vakante Stelle sammeln. Diese finanziert sich ausschließlich aus Spenden und etwaigen Fördergeldern. Die Besetzung der Stelle sei umso wichtiger, so die Vorsitzende des ökumenischen Jugendausschusses, weil die Referentin oder der Referent auch die verschiedenen kirchlichen Gruppierungen miteinander vernetzen und damit einen wichtigen Beitrag zum Vorantreiben der Ökumene in der Gemeinde leisten soll.

Zuversichtlich zeigte sich Brigitte Lindemann, dass nach der Corona-Pandemie die ökumenische Jugendarbeit wieder Fahrt aufnehmen wird und auch die ökumenischen Jugendtreffen freitagabends wieder durchgeführt werden können.

Kontakt zu Brigitte Lindemann per E-Mail an [email protected]