Südbadisches High-Tech-Unternehmen

Wie der Maschinenbauer Rena mit Solartechnik den Wiederaufstieg schaffte

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

So, 15. April 2018 um 20:05 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Kaum ein anderes Unternehmen in Südbaden profitiert so stark von der globalen Energiewende wie der Gütenbacher Maschinenbauer Rena Technologies. Ein BZ-Interview mit den Chefs.

Mit der Rückbesinnung auf alte Stärken ist das Gütenbacher Unternehmen Rena Technologies seit 2014 beständig gewachsen. Die Konzentration auf die Geschäftsfelder Solar, Halbleiter und Medizintechnik habe sich ausgezahlt, sagen Vorstandschef Peter Schneidewind und Finanzchef Jürgen Ningelgen übereinstimmend. 2017 war ein Rekordjahr.


BZ: Herr Schneidewind, Herr Ningelgen, ein großer Freiburger Solarinstallateur hat gesagt, die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen habe auch in Südbaden wieder zugenommen. Spürt das die Rena?
Schneidewind: Wir spüren, dass die weltweite Nachfrage nach Solarmodulen massiv zunimmt. Auch in Deutschland werden wieder mehr Solaranlagen installiert, obwohl der Markt in der Bundesrepublik immer wieder einmal totgeredet worden ist. Das ist schade. Solarstrom ist heute sehr kostengünstig. Eigentlich gehört eine Solaranlage auf jedes Hausdach, um davon zu profitieren. Aber die Entwicklung auf einem lokalen Markt ist für die Rena nicht entscheidend. Es kommt auf die globale Nachfrage an und die legt jedes Jahr mit 15 bis 20 Prozent zu. Rena baut Maschinen, die für die Herstellung der Solarzellen notwendig sind, dem Herzstück eines Solarmoduls. Werden mehr Solarmodule verbaut, werden die Produktionskapazitäten ausgeweitet. Das ist der Grund für unsere gute Entwicklung.
Um Ihnen eine Größenordnung zu geben: In den besten Zeiten kamen in Deutschland sieben ...

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