BZ-Interview

Wie Facebook und soziale Roboter den Wahlkampf beeinflussen

Thomas Steiner

Von Thomas Steiner

Mi, 20. September 2017 um 00:01 Uhr

Kultur

Das Internet und vor allem die sozialen Netzwerke sind längst zu Medien des Wahlkampfs geworden, viel genutzt von der AfD, aber mittlerweile auch von den anderen Parteien. Wir sprachen darüber mit dem Berliner Politikberater Götz Frommholz.

BZ: Herr Frommholz, Sie haben in einer Studie über den Bundestagswahlkampf 2013 festgestellt, dass, "viele Kandidaten, vor allem kleinerer Parteien, das Potential des Internets als Informationsmedium für die Bürger bei Weitem nicht ausnutzen". Wie steht es jetzt im Wahlkampf 2017?
Frommholz: Es ist meilenweit besser geworden. Vor vier Jahren haben die Parteien das Internet meist nur als digitale Litfaßsäule benutzt: Man hat Wahlplakate online gestellt oder auf sozialen Netzwerken gepostet. Die Dialogfunktionen dort aber waren ausgeschaltet, die ganze Idee von Social Media wurde ignoriert. Dieses Jahr ist es erfreulicherweise ganz anders. Die Parteien nutzen die interaktiven Möglichkeiten.
BZ: Wie tun sie das?
Frommholz: Wir sehen viele ...

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